Mittwoch, 17. Dezember 2014

"Gits ächt Füessli oder gits e kei?" ...

... oder auf gut Deutsch gesagt: Gibt es wohl Füsschen oder gibt es keine?


Kennt ihr Änisbrötli? Es ist ein Weihnachtsguetzli, welches mein Walti einfach liebt. Ja ich behaupte mal, es ist wohl eines seiner allerliebsten Weihnachtsguetzli. Und nun ... ja also ich bin nicht so die, welche jetzt guetzlet ohne Ende! Nicht dass ich Guetzli nicht mögen würde, ooooh nein, ich liebe sie heiss und innig und sie kleben dann so um Weihnachten rum auch ganz hartnäckig an meinen Hüften fest, aber eben guetzle ... na ja.

Heute habe ich mir aber ein Herz gefasst und ich hab mich an Änisbrötli gewagt.


Habe dann mal mein uraltes Backbuch zu Hilfe genommen - es ist übrigens über 40 Jahre alt (ou weiha, bin ich denn schon soooo alt *grins*). Tja, und dass mir die Änisbrötli auch sicher gelingen, habe ich dann noch schnell im Netz nach einem passenden Rezept gesucht und nach diesem (Klick drauf) habe ich dann den Teig gemacht. 


Also schmecken tut der Teig ... das hat auch Walti bestätigt. Dann sollte es doch nicht so schwierig sein, eben auch Änisbrötli hinzukriegen mit Füsschen (was aber meines Wissens eben nicht wirklich am Teig liegt ... Internet sei Dank)! Oder was meint ihr? Kennt ihr Änisbrötli? Oder habt ihr sogar ein altes Familienrezept, welches garantiert, dass es eben Füsschen gibt?


Spass hats auf jeden Fall gemacht, wieder mal Änisbrötli zu machen. Ich gestehe, das letzte Mal ists echt Jahre, wenn nicht gleich Jahrzehnte her. Na ja, warum soll ich auch selber welche backen, wenn meine Schwägerin die weltbeste Änisbrötlibäckerin ist? Und auch von der Nachbarin haben wir schon welche geschenkt gekriegt. Nicht zu vergessen diejenigen von meiner Nichte, die auch welche gebacken hat und gestern brachte auch noch eine Freundin ein paar Versuecherli vorbei ;-) Ihr seht, wir müssen schon nicht auf die uh feinen Änisbrötli verzichten, wenn ich selber keine back.


Aber, ob meine Änisbrötli nun was geworden sind bzw. ob sie Füsschen gekriegt haben oder eben keine, also das kann ich euch frühestens morgen Abend verraten, denn die Guetzli müssen nun so an die 24 Stunden an der Luft trocknen.


Also ich bin gespannt ;-) ... und ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Habt einen gemütlichen Abend!


Eure Ida

Kommentare:

chacheli-macheri hat gesagt…

Liebe Ida
nun hoffe ich mal mit dir , dass die Änisbrötchen Füsschen bekommen ,
aber sag mal , der Holzstempel kommt mir ja uuuuh bekannt vor ,
grinselpinsel.
Liebi Grüess
caro

MarieSophie hat gesagt…

Bei uns heißen diese Weihnachtsplätzchen Springerle. Ich dachte immer, dass das etwas ganz Schwäbisches ist aber nun sehe ich, dass es sie ja auch bei Euch gibt. Ja, mit den Füßchen, das ist immer spannend. Interessant ist auch, dass sie am Anfang so hart sind, dass man sie fast nicht beißen kann und erst später weicher werden. Das ist wie ein eingebauter Schutz, dass sie nicht vor Weihnachten gegessen werden.
Viel Erfolg und Spaß beim Backen wünscht Marie

yvonne zaugg hat gesagt…

Liebe Ida,
ja, gell das ist bei den Änsi-Brötli immer die Frage! Aber deine sehen fantastisch aus und schmecken sicher auch so!
As lieabs Grüassli
Yvonne

Happy-Sonne hat gesagt…

Liebe Ida
Wunderschön sehen Deine Anis-Brötli aus. Meine Chräbeli haben "Füessli" bekommen. Haha... ich muss Dir etwas verraten ;o) Ich habe inzwischen 10 Sorten Guetzli gebacken (früher waren es 20). Vermutlich haben die Tage heute weniger Stunden als früher.... denn so viele Sorten schaffe ich inzwischen nicht mehr. Den Chräbeli-Teig kaufe ich aber immer! Das ist der einzige Teig, den ich nicht selber mache ;o)))))
Viel Spass beim Backen und "en guete Tag" wünscht Dir Yvonne

geistige_Schritte hat gesagt…

Liebe Ida
wie schön sie aussehen deine Änisbrötli, ich bin mal gespannt wie sie schmecken!
Naja wenn du überall welche bekommst war es zum naschen solche leckereien natürlich leichter sie zu vernaschen..
nah die Füssli mal schauen..
Lieben Gruss Elke

Smilla hat gesagt…

Ich bin überzeugt, dass es welche gibt!!
Herzlich Brigitte

Alex aus dem Gwundergarten hat gesagt…

Räusper, also ich hoffe ja, sie kriegen keine Füsschen ... he ja, sonst laufen sie dem Walti noch weg, bevor er sie verspachteln kann. Geht ja gar nicht :o). Ich habe von meiner Mutter ganz feine Chräbelis (so nennen wir die Dinger bei uns) erhalten. Soooo fein! Und ja sie haben Füessli und daher muss ich sie ja auch ganz schnell essen.
En Guete!
Alex

G. Kaiser hat gesagt…

liebe Ida,
die schauen sooo lecker aus!
Ich kannte sie bis jetzt noch nicht, aber schon habe ich wieder was dazu gelernt.
Dann lasst es Euch auf Fälle schmecken und das mit den "Hüften" gibt sich spätstens bei der Gartenarbeit wieder.
liebe Grüße
Gerti

Rita hat gesagt…

Ich glaube inzwischen sind 24 Stunden vergangen! Na und - hats geklappt mit den Füessli? Da hast du ja richtig edle Chräbeli gemacht und der Stempel passt einfach perfekt! Die schmecken bestimmt phantastisch - ob mit oder ohne Füessli!
Herzlichst Rita

Ingeborg Geyer hat gesagt…

Hallo Ida,
also wenn sie so lecker schmeckenwie sie aussehen, dann kann nichts schiefgehen.
Ein schönes Weihnachtsfest wünscht Dir
Inge

Gartenmalereien Stephanie hat gesagt…

Hmmm tönt guet und gesht guet us.

Ich wünche dir und deinem Walti eine wunderbare gemütliche Weihnachtszeit!

herzliche Grüsse Stephanie

Saras Waldgarten hat gesagt…

Jetzt habe ich hier gleich noch runtergelesen, liebe Ida. Also Anisgebäck kenne ich durchaus - aber nur dem Namen nach. Anis ist nicht so mein Geschmack. Eher Zimt, Vanille oder Ingwer.
Und was es mit den Füßchen bei diesen Plätzchen auf sich hat, verstehe ich immer noch nicht so ganz. :-)
Deine Form zum Verzieren ist ja wunderschön! So etwas Hübsches gibts wohl nur in der Schweiz?

Liebe Grüße
Sara