Donnerstag, 26. Februar 2015

Vorbei ...

... sind sie nun wieder. Nämlich "Die drey scheenschte Dääg"!
(Die drei schönsten Tage).


Und angefangen hat alles damit ... dem "Morgestraich" am Montag in der früh um 4!


Wir selber haben daran aber nicht teilgenommen, das war uns denn doch zu früh und nein, so angefressen sind wir nun auch wieder nicht von der Basler Fasnacht. Aber ... ich könnte schon sagen, dass wir "Sympathisanten" sind. Ja wir mögen sie, die Basler Fasnacht - als Besucher.


Und so sind wir gestern Abend in die Stadt gepilgert ... haben uns unter die grosse Menschenmenge begeben ...


Haben noch einen Teil vom "Cortège" erlebt (= Umzug, aber an der Basler Fasnacht ist es eben kein Umzug sondern eben der Cortège).


Sind durch die Gassen flaniert und haben überall die "Cliquen" angetroffen mit Trommlern, Pfyfern ...


Haben wie fast jedes Jahr Schnitzelbängg reingezogen ... Herrlich kann ich da nur sagen!


Sie haben sich wieder Vieles einfallen lassen ... Aber nein, einfallen lassen mussten sie sich das gar nicht, denn aufs Korn genommen wurden all die besonderen Begebenheiten, welche eben in Basel selbst, aber auch regional, kantonal, schweizweit, ja zum Teil weltweit für Schlagzeilen gesorgt haben im letzten Jahr. Da war echt Unterhaltung angesagt und viele Lacher waren dem Abend gewiss!


Und dann ging es wieder in die Nacht hinaus. Alles schien nochmals auf den Strassen und Gassen unterwegs zu sein ... bis am Donnerstagmorgen um 4! Dann war nämlich der Endstreich.

Nun ...


... wir haben dann doch nicht bis dahin durchgehalten. Heisst es doch für uns heute in der früh wieder an die Arbeit.

Schön wars. Unser Abend an der Basler Fasnacht :-)

Habt eine richtig gute Restwoche!

 Bildergebnis für Konfetti

 Eure Ida

(... übrigens, diese bunten kleinen Dinger, die zentimeterdick auf den Strassen rumlagen, die heissen in Basel "Räppli"!)

Freitag, 20. Februar 2015

Déjà vu ...

Kennt ihr das? Da ist man irgendwo, sieht einen Gegenstand oder man nimmt einen Geruch wahr, eine Bewegung, die einem bekannt vor kommt, oder was auch immer und ja, man wähnt sich in irgendeiner Situation, die man bereits einmal erlebt hat, ja man wähnt sich vielleicht in einer Zeit, die 20 Jahre und länger zurück liegt.

Tja, genau so ists mir  heute ergangen!


Aber die Zeit, in die ich mich zurückversetzt fühlte, als ich dieses "Möbelchen" unter meinen Fingern spürte, ja also die liegt so an die 40 Jährchen zurück.

Naaaaa, wisst ihr noch was das ist? Ja richtig, genau, es ist eine simple Schreibmaschine. So eine kleine praktische, die früher wohl in fast jedem Haushalt stand ... na ja, nicht ganz jedem, aber vielleicht fast ... - so, wie eben heute die Computer, die Handys, Tablets & Co.

Und auf so einer Schreibmaschine habe ich meine ersten "Gehversuche" in Sachen Typen mit 10 Fingern gemacht. Damit man blind schreiben lernte, waren farbige Hütchen auf den einzelnen Tasten, farblich so abgestimmt, dass man wusste, mit welchem Finger man welche Tasten tippen durfte. Meine Güte, was für eine Zeit das war. In der Berufsschule hatten wir natürlich grössere Modelle unter den Fingern - halt diese Büroschreibmaschinen, aber auch diese noch mechanisch. Und wenn man dann mal einen Fehler tippte, dann gab es diese Blättchen, die hiessen Tipp-Ex und in der Stifti (Lehre als Bürokauffrau), tja, da hatte ich einen Chef, der hat dann die geschriebenen Briefe kontrolliert - gegen das Licht gehalten, und wehe, es waren mehr wie zwei Tipp-Ex-Korrekturen im Brief ... wusch, und er musste neu getippt werden. Auch das Geräusch des Tippens in den Büros war allgegenwärtig. Und heute ... das Getippse auf der Tastatur ist im Vergleich dazu gerade mal ein Wimpernschlag. Was für eine Zeit das war.


Dieses gute Stück hab ich heute im Lädchen meiner Schwester angetroffen. Und sie hat mir erzählt, dass dieses gute Stück auch noch immer in Gebrauch sei. Sie schreibt damit Preisschildchen, etc. an. Natürlich konnte ich es nicht lassen und musste gleich darauf rumtippen.


Hach, schaut euch mal diese Schrift an. Herrlich, nicht!!! Gefüllte a's und e's und auch die s sind halbschattig. Suuuper! Genau solch auf alt getrimmte Schriften kann man heute im Internet auf den PC laden - und viele tun das auch.

Hm, erinnert ihr euch auch noch an die ersten elektrischen Schreibmaschinen. Und wenn man dann auf einer Kugelkopfschreibmaschine schreiben durfte, wow, was war das für ein Fortschritt. Denn den Kugelkopf, den konnte man auswechseln, und so hatte man verschiedene Schriften zur Verfügung und dann gabs sogar die ersten Maschinen mit Korrekturband - was für eine Erleichterung im Büroalltag das zu derjenigen Zeit war ... :-)


Nun, ich gestehe, grad so gleitig war ich auf diesem alten Stück dann doch nicht und müsste ich damit ein Protkoll schreiben, ich glaub, ich würde mir die Finger in kürzester Zeit wund tippen oder ganz gewiss würde ich einen ganz gewaltigen Muskelkater in den Mukis meiner Finger abkriegen (gibts das überhaupt *grins*).

Und wenn ich ganz ehrlich bin ... ja ich bin schon froh, haben wir dieses gute Stück hinter uns gelassen. Obwohl ... die Erinnerungen an die früheren Zeiten - ausgelöst durch diese kleine alte Schreibmaschine, die waren richtig schön.

Euch allen wünsche ich ein gemütliches und schönes Wochenende. Vielleicht auch wider mal mit etwas Zeit, in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Eure Ida

Samstag, 14. Februar 2015

... tut einfach gut ...

Hallo ihr Lieben

Zuallererst will ich ein ganz liches Dankeschön loswerden für die Glückwünsche zu meinem Purzeltag! Sooooo lieb von euch allen. Da muss das neue Lebensjahr ja einfach top werden. Also ich glaube daran und hab das Gefühl, es hat schon richtig gut begonnen :-)

Und jetzt zu dem ... tut einfach gut ...


... sich nämlich wieder mal etwas intensiver mit "Natur" zu beschäftigen.

Und sei dies nur im Wintergarten ...


... die seit November da ruhenden Agapanthen ausputzen!


Ja, die haben es wahrlich dringend nötig, dass sich ihrer mal jemand etwas intensiver annimmt.


Aber vorsicht ... da hiess es nicht ratzfatz mit der Schere an die Arbeit gehen sondern schön süferli von Hand das Verdorrte entfernen. Denn, obwohl die Pflanzen seit November keinen Tropfen Wasser gesehen haben und so ja wirklich enthaltsam dahingedämmert haben, hat sich unter dem Vertrockneten ganz viel getan. Neues Leben!


Erstaunt bin ich aber auch immer wieder, dass sich trotz Wassermangel dieses Unkraut nicht unterkriegen lässt - der Name ist mir grad entfallen. Aber ihr wisst bestimmt, womit ich es da zu tun hab. Es blüht dann auch schön gelb und ja, es beglückt mich auch an den möglichen und unmöglichsten Stellen im Garten - Jahr für Jahr.

Und weil wir schon am Aussäubern sind ...

... tja schaut, da hat auch Walti ganz eifrig zur Schere gegriffen, d.h. nein, zur Säge! Und so musste neben dem Hasel hinter dem Haus auch der Korkenzieherhasel ganz viele Äste lassen!


Autsch!


Aber ich bin mal zuversichtlich, dass er es uns nicht verübeln wird und im Frühling ganz schön wacker wieder austreibt.

Ich hab mich dann mal an das kleinere Geäst gehalten.

 Und all die Rispenhortensien zurückgestutzt.

Hach, ja die Arbeit hat richtig gut getan! Und wisst ihr was?


Dabei hab ich doch den Frühling angetroffen, obwohl der Gartenboden richtig bodenlos ist, dreckig, nass.


Es tut sich bereits einiges da draussen, ich habs heute mit eigenen Augen gesehen.

Und wer weiss, vielleicht wird der Garten schon bald von einem Krokusteppich übersäht sein. Schön wärs.Und das dürfte sich wohl auch der Nero denken.
Ja ja ich weiss Nero, es ist Wunschdenken. Wahrscheinlich werden auch in diesem Jahr lediglich ein paar der zarten Schönheiten den Rasen verzieren, aber was solls, freuen wir uns halt einfach an denen, die es schaffen und nicht vom Moos erstickt werden :-)


Euch allen wünsch ich einen gemütlichen Abend und einen richtig schönen Sonntag.

Habt es fein!


Eure Ida