Mittwoch, 8. Februar 2012

Vorfreude auf ...

... den FRÜHLINGSMARKT!

Ja, das habe ich derzeit und ich bin auch schon fleissig am Töpfern, schliesslich soll Frau auch was in der Auslage haben!


Aber ich bin nicht alleine am Werkeln und auch die Vorfreude lässt mich nicht alleine kribbelig werden - oooooh nein!

Meine beiden Kolleginnen, die Alex vom Gwundergarten und Chillibean werkeln fleissig mit ... und was die Beiden schon alles genäht und gestickt, geklebt und gesägt, gebohrt und ja und noch vieles mehr haben. Es ist eine wahre Freude!


Und wie ihr bereits erkennen könnt, soll unser Angebot richtig vielseitig sein. Vieles ist schon entstanden, aber ebenso Vieles ist auch noch in unseren Köpfen ... was wir wohl noch alles bis dahin schaffen werden?


Fotokarten, Taschentuchtäschchen, Teebeutelbüchlein, Notiztafeln, wunderbar duftende Seifen und Gästeseifchen, Krimskramstäschchen, getöpferte Knöpfe, Memoboards mal anders, Schlüsselbänder, Taschen, Schneckentöpfe mit Hauswurzen, Dekohänger, zauberhafte Etageren, Kerzentässchen, Hühner und Herzen, Frösche und Schäfchen ... und die Liste unseres Angebots wird noch weiter gehen!
Alles aus unserer Hand gemachte Herrlichkeiten, die auf hoffentlich viele Marktbesucher warten.
Und ich kann euch verraten, ich bin selber überrascht, was von drei Frauen, welche sich übers Internet gefunden haben, auf die Beine gestellt wird. Ja ich bin begeistert!


Und wer Lust und Zeit hat, der soll sich das Datum schon mal ganz dick im Kalender rot anstreichen!

Samstag, 28. April 2012, Bad Zurzach


Also wir Drei, wir freuen uns riesig auf den Frühlingsmarkt und auf Euch!

Ida

Sonntag, 5. Februar 2012

Sonntagmorgen und -15°

Brrrrr, noch immer kalt, aber ... ich  muss gestehen, es ist "herrlich" kalt. Ja ich bin nicht ein Hochsommermensch, auch kein ausschliesslicher Wintermensch, eher etwas dazwischen. Frühling und Herbst - ich liebe diese Jahreszeiten. Aber ich mag auch den Winter, so wie er jetzt ist. Mit dieser sibirischen Kälte. Und es hat auch noch ein Häuchlein Schnee. Die ganze Landschaft eingehüllt - Winter halt!

Und auch die -15° heut Morgen liessen mich  nicht von meiner sonntagmorgendlichen Nordicwalkingtour mit meiner Kollegin abhalten. Schliesslich gibts kein schlechtes oder kaltes Wetter, es gibt nur die falsche Bekleidung. Aber ... kalt wars ja schon - anfänglich.

Nun, wir haben uns auf die leichtere Tour begeben, welche bereits von der Sonne angeschienen wurde. Diejenige durch den Wald und dann zurück am Vater Rhein entlang wieder zum Ausgangspunkt.
Wir sind halt einfach etwas schneller gegangen - noch schneller *lach* ... und so hatten wir bald warm, herrlich wars und was uns die Natur bot hat uns aufs Wunderbarste entschädigt.

Hm, also Eisbilder kann ich euch nicht bieten und ich hatte ja auch nur mein Handy dabei. Aber diese Stimmung, welche wir dann am Rhein antrafen. Es war fantastisch schön. Ein Hauch von Dunst, welcher über das Wasser hinwegzog. Die aufgehende Morgensonne, welche etwas von Wärme erahnen liess, welche aber nicht wirklich wärmte. Und so hab ich mit meinem Handy ein paar Bilder für euch gemacht. Schaut mal, so sehen -15° am Sonntagmorgen aus!










Und ja, ich hab die Bilder ganz absichtlich doppelt reingestellt. Ihr habt aber vielleicht auch beim genauen Hinschauen bemerkt, dass Gleich eben nicht Gleich ist. Photoscape sei Dank, hab ich die Handyfotos mal schnell noch in aquarell gemalt :-) Gut nicht. Denn, wie oft sagt man zu dem, was uns gerade begeistert, dass es wie gemalt ausschaut - und definitiv. Es ist so:
Der eisige Sonntagmorgen am Rheinufer war wirklich "wie gemalt"!

Habt einen wunderbaren Sonntag ob in der klirrenden Kälte oder am warmen Kaminfeuer.
Herzlichst

Ida



Mittwoch, 1. Februar 2012

Brrrrrrr ... da lob ich mir ...

... die warme Stube :-)

Und weil es soooo schön kuschlig warm ist hier drinnen ...


... mach ichs mir doch gemütlich auf der kleinen Bank. Kuschle mich in die hübschen Kissen ...


Aber jetzt lass mich doch einfach mein Tageswerk tun ... lass mich schlafen ... Schnurrrrrr ...

Oha, aber nicht alle sind sooooo müde ...

Oh nein, ich, der Nero, ich bin ganz wach - na ja, nicht immer, aber jetzt schon. Und wisst ihr, was bei dieser Brrrrrrrrr-Kälte das Allerschönste ist? Ich kann einfach so auf dem warmen Fenstersims höcklen ...


... und kann von der warmen Stube aus den Vögelchen zuschauen im Garten. Miau, das gefällt mir. Ach ja, hab ichs erzählt? Mit meinem Schlüssel komm ich jetzt auch ganz toll rein ins warme Haus und jetzt gehört es uns beiden, dem Miro und mir. Das ist eben der oben, der so viel schläft ... Miau Miau!

Und nun kommt auch alle gut durch den Winter - zieht euch warm an, wir haben uns den Winterpelz auf jeden Fall schon längst montiert. Miau Miau

Miro & Nero

Dienstag, 31. Januar 2012

Ausblick ... auf die "Blaue Stunde" ...

... oder was der morgendliche Blick aus dem Stubenfenster alles hergibt!

Ich war bereits auf dem Sprung heute Morgen, auf dem „Sprung“ zur Arbeit. Alle Lichter sind gelöscht, Tasche unter dem Arm ... und gerade wollte ich die Küche verlassen, noch ein Blick in die Runde – und dann    ...



... ja dann hat sich mir dieses tolle Bild eingeprägt. Das Bild der „Blauen Stunde“. Obwohl, es hat sich nicht um eine Stunde gehandelt, sondern um wenige Augenblicke, welche die Nacht vom Tag trennen. Und diese Augenblicke musste ich heut Morgen noch ganz geschwind vor der Arbeit einfangen, waren sie doch unwahrscheinlich intensiv durch das Häuchlein Schnee, welches über Nacht den Garten überzuckert hat.



 Ist er nicht ein kleiner Traum, der Blick durchs Fenster in das Erwachen des Tages?

Jedes noch so kleine Ästchen des Zierhasels umgarnt von einem Hauch Schnee.
Ja, ich mag diese Momente.
Momente zwischen Tag und Traum
Momente zwischen Nacht und Tag
Mystische Momente "DER BLAUEN STUNDE".


 Der Blick in das Winterquartier meiner Wintergäste und weiter schweift er, magisch angezogen durch den sich in blaues Licht umhüllten neuen Tag.

Hm, der Blick schweift auch weiter - der Garten ist kahl. Noch vor wenigen Jahren war auch im Winter nichts zu sehen wie weites Land. Nun hat sich mein Blick etwas reduziert - bis ans Ende des Gartens, denn ringsrum hat sich das Quartier ausgeweitet, stehen Häuser.



Und vielleicht schon im nächsten Jahr werde ich in der blauen Stunde im Januar das Nachbarhaus hinten nicht mehr sehen, weil sich noch ein Haus dazwischen schieben wird. Egal, auch dann wird die blaue Stunde noch blau bleiben und mich verzaubern - eben wie heute Morgen.


Und wer unseren Garten schon ein wenig kennt - nun dem wird wohl dieser Baumstumpf aufgefallen sein. Ja ihr seht richtig, es ist ... nein es WAR der Tamarix. Dort stand er und ja, er musste nun definitiv weichen. Sehr ihr das kleine eingeschlagene Kantholz? Bis dorthin soll unser alter beengter Sitzplatz vergrössert werden. Und dieses Projekt gehen wir nun in diesem Frühling definitiv an. Leicht hab ichs mir beileibe nicht gemacht, brauchte ich für mich selbst doch über zwei Sommer und zwei Winter, bis ich endlich dazu ja sagen konnte. Warum nur musste unser Zauberbaum mittig hinter dem Haus stehen. Aber ... diese Frage erübrigt sich jetzt - was sein muss muss sein. Basta. Und wie ihr es bestimmt auch kennt: Altem wird Neues folgen und man kann sich nicht nur am Alten festhalten, drumrumbauen ... nein, mit allen Gedanken für das dafür und das dagegen ... (leider leider leider snifffffff) es ging einfach nicht anderes.


Blaue Stunde!



 Es waren heute Morgen nur wenige Augenblicke, eine kurze Zeit vor der Arbeit. Und doch haben mich diese intensiven Bilder den ganzen Tag rüber begleitet, den Beginn eines neuen Tages zu etwas Besonderem gemacht.

Habt einen ebenso besonderen gemütlichen Abend.

Ida

Samstag, 28. Januar 2012

Highlight der Woche ...

... ja, das war wirklich dieser einmalige Abend!

Denn Walti und ich wurden von einer lieben Kollegin eingeladen zu einer "Kitchenparty"!
Oh, ihr wisst nicht, was das ist. Aber aber auch. Na ja, ich wusst es auch nicht - bis an eben jenem besagten Abend diese Woche! Und dazu gekommen ist die Kollegin durch einen Wettbewerb und dann durch eine holde Fee, welche beim Schreiner ihres Vertrauens aus dem Lostöpfchen eben ihr Zettelchen als Preis Nr. 1 gezogen hat. Und so durfte sie also ein paar Freunde einladen und die wiederum durften mit einem Gourmetkoch an den Kochherd stehen und ein Süppchen kochen.


Aber fangen wir mal vorne an. Also ... zuerst wurde geschnippelt und geschnippselt, eingedreht und aufgestrichen, umgerührt und angebraten ... und ... das nicht nur vom Koch. Oh nein, alle haben mit Hand angelegt und der Koch hatte noch 16 Hände, die ihm halfen.


Aber ich kann euch versichern, trotz der "vielen" Köche, der "Brei" wurde nicht verdorben :-)
Wie ich euch jetzt gleich zeigen werde.

Gut eine Stunde in der Küche gestanden und der erste Gang konnte schon bald serviert werden.


Ich sage nur eines: Mmmmmmm..... 


Und dann aber nix wie ab wieder in die Küche. Nun wurde das Süppchen vorbereitet. Aber oha, nicht nur eines, nein es gab eine Triologie vom Sauerkraut. Ob das wohl schmeckt - Sauerkrautsuppe???


Definitiv JA, es hat geschmeckt!
Einmal Süppchen Sauerkraut pur mit Wachtelspiegelei auf Crostini
Einmal Süppchen Sauerkraut mit Chili und Curryespumas
Einmal Süppchen Sauerkraut mit Tatar von Pikanter Toscanerwurst


Aber es wird nicht lange gefakelt. Süppchen ist gelöffelt, nochmals mit dem Wein angestossen und weiter geht die Kocherei!


Es geht dem Hauptgang entgegen. Gemüse ist gar; Fleisch zart und fein wie es sein soll und auch die speziell in der Kruste gegarten Kartöffelchen sind auf dem Punkt.
Es kann alles angerichtet werden.


Ja ja meine Lieben, mir läuft grad wieder das Wasser im Mund zusammen. Ein Gedicht, jede einzelne Komponente!

Und dann hiess es wieder Bewegung - Küchenmann- und Frauschaft ab an den Herd. Es ging einem fulminanten Höhepunkt eines mehr wie gelungenen Abends entgegen - einer Dessertcréation, die sich sehen lassen konnte.


Soll ich euch mal erzählen, was alles auf dem Tellerchen war?
Also:
Variation von der Amedei-Schokolade
=
Schokoladenmousse
Crème Brulee
feine selbstgemachte Schoggiglace
Schokoladenwürfel à la Petra


Die Crème brulee versteckt sich übrigens unter der getrockneten Ananasscheibe, worauf das zartschmelzende Glace drapiert wurde.

Ich kann euch versichern, nach diesem Dessert hingen wir fast nur noch in unseren Stühlen :-)
Hihi, nein, so wars natürlich nicht. Aber es war wirklich der krönende Abschluss eines wirklich einmaligen Abends.

Danke liebe Petra. Wir haben es sehr genossen!

Und wer räumt jetzt die Küche auf?


Hach, diese Arbeit erledigten die Heinzelmännchen, sprich die Gastgeber = Schreiner und Besitzer des Küchenstudios samt Gourmetkoch!

Ja ja, solche Heinzelmännchen wünscht man sich auch ab und zu in der heimischen Küche :-)

Und jetzt gehts auch ab in die Küche. Hab bei diesen Fotos und der Erinnerung an dieses Highlight der Woche grad Hunger bekommen. Und, gehts euch nicht auch ähnlich :-)

Habt ein gemütliches Wochenende.

Ida